1. Leistungsversprechen

In der Wohlfahrtspflege ist Führung die Basis für Mitarbeiterbindung und fachliche Professionalität. Henrichsen-Schrembs Consulting unterstützt Sie dabei, Leitung als professionelles Handwerk zu definieren.

Mit meiner Erfahrung als langjähriger Geschäftsführer und psychoanalytisch-systemischer Berater (SG) begleite ich Sie dabei, die Balance zwischen Eigenverantwortung und Delegation zu finden und Ihre Management-Strukturen zukunftssicher aufzustellen.


2. Ausgangslage und Anlass

  • Delegations-Dilemma: Klärung der Grenze zwischen verantwortlichem Handeln und bloßer Aufgabenverlagerung.
  • Rechtlicher Rahmen: Bedarf an Sicherheit bezüglich Aufsichts- und Personalverantwortung.
  • Komplexität: Strategische Einbindung von Mitarbeiterpotenzialen in das tägliche Management.

3. Ziel und Leistungen

  • Handlungssicherheit: Entwicklung konkreter Ansätze für entlastende Führungsarbeit.
  • Methoden-Kompetenz: Einführung praxistauglicher Instrumente für Delegation und Verantwortungsübernahme.
  • Rollenklarheit: Tiefgehende Reflexion der eigenen Führungspersönlichkeit und Arbeitssituation.

4. Der Beratungsprozess in sechs detaillierten Phasen

Phase 1: Auftragsklärung & Zielvision

Wir legen fest, was „gelingende Leitung“ für Ihren spezifischen Träger bedeutet.

  • Details: Analyse der aktuellen Führungskultur und Abgleich des strategischen Erwartungshorizonts. Wir identifizieren die Diskrepanz zwischen dem „Ist-Zustand“ und der „Wunsch-Leitung“.
  • Methoden: Leitfadengestütztes Erstgespräch, Erstellung des Projektsteckbriefs, Abgleich von Selbst- und Fremdbild der Führungsebene.

Phase 2: Bestandsaufnahme & Leitungs-Audit 

Wir untersuchen die faktischen Rahmenbedingungen Ihrer Arbeitssituation.

  • Details: Tiefenprüfung der Zeitressourcen: Welche administrativen Aufgaben blockieren die eigentliche Führungsarbeit? Wir analysieren die rechtlichen Anforderungen Ihrer spezifischen Position (z.B. Aufsichtspflichten in der Jugendhilfe).
  • Methoden: Systematisches Leitungs-Audit, Untersuchung der aktuellen Delegationswege und institutionellen Rahmenbedingungen.

Phase 3: Partizipative Strategie- & Strukturentwicklung 

Wir entwerfen das Gerüst für eine rechtssichere Verantwortungsübergabe.

  • Details: Entwicklung eines Systems, das Personalverantwortung und Team-Potenziale verknüpft. Wir klären: Wer darf was entscheiden und wer trägt im Krisenfall die fachliche Verantwortung?
  • Methoden: Workshops zur Zuständigkeitsmatrix (RACI-Modell), Potenzial-Analyse der Teams zur Identifikation von „Entwicklungs-Kandidaten“ für mehr Verantwortung.

Phase 4: Praxisreflexion & Systemisches Leitungs-Coaching

Hier findet der Kern der Verhaltensänderung statt. Wir arbeiten an der individuellen Haltung zur Macht und Abgabe von Kontrolle.

  • Details: Reflexion der eigenen „Führungs-Biografie“: Warum fällt Delegation schwer? Wir bearbeiten konkrete Fälle aus Ihrem Alltag (z.B. Konflikte bei der Verantwortungsübergabe).
  • Coaching-Methoden: Ressourcenorientierte Genogrammarbeit, Arbeit mit dem Inneren Team zur Klärung ambivalenter Entscheidungen, Reflexion von Übertragungsprozessen zwischen Leitung und Team.

Phase 5: Dokumentation & Management-Standards

Wir verschriftlichen die neue Führungskultur, um sie für alle (auch neue) Mitarbeitende greifbar zu machen.

  • Details: Erstellung verbindlicher Leitplanken für die Delegation. Wir übersetzen das abstrakte Leitbild in konkrete Prozessbeschreibungen für den Führungsalltag.
  • Methoden: Erstellung eines Führungs-Handbuchs, Festschreibung von Rollenprofilen und rechtlichen Leitfäden (z. B. Haftungsfragen bei Delegation).

Phase 6: Implementierung & Nachhaltigkeitssicherung

Wir stellen sicher, dass die neuen Routinen auch unter Stress stabil bleiben.

  • Details: Evaluation der ersten Delegations-Erfolge. Wir etablieren Formate, in denen Führungskräfte sich gegenseitig fachlich beraten können, statt alle Probleme „nach oben“ zu geben.
  • Methoden: Etablierung der kollegialen Fallberatung, Durchführung von Kultur-Inventuren und moderierter Erfahrungsaustausch mit anderen Trägern.

5. Methoden-Koffer (Auszug)

  • Zuständigkeitsmatrix: Präzise Abgrenzung von Eigenleistung und wirksamer Verantwortungsübergabe.
  • Systemisches Coaching: Methoden zur Rollenklärung und Bearbeitung tiefsitzender Führungskonflikte.
  • Rechts-Kompass Führung: Checklisten zur Absicherung bei der Aufgabenübertragung.

6. Rahmenbedingungen für den Erfolg

  • Reflexionsbereitschaft: Offenheit, das eigene Rollenverständnis tiefgreifend zu hinterfragen.
  • Vertraulichkeit: Coaching-Inhalte bleiben in einem geschützten Raum.
  • Verbindlichkeit: Die oberste Leitung stützt die neuen Delegationsstrukturen aktiv.

7. Honorar und Bedingungen

  • Kalkulation: Auf Basis von Tagessätzen oder als Projektpauschale für den gesamten Prozess.
  • Leistungen: Inklusive Vorbereitung, Moderation, Dokumentation und systemischem Einzel-/Team-Coaching.