1. Leistungsversprechen

Henrichsen-Schrembs Consulting unterstützt Träger, Verbände und Einrichtungen der Sozial- und Gesundheitswirtschaft dabei, Einrichtungs-, Fach- und Pflichtkonzepte so zu entwickeln oder zu überarbeiten, dass sie fachlich fundiert, rechtlich stimmig und im Alltag tragfähig sind.

Mit über 20 Jahren Leitungserfahrung in großen Wohlfahrtsverbänden kenne ich die Perspektive von Geschäftsführungen, Vorständen und Einrichtungsleitungen – und gestalte Konzeptarbeit als Führungsinstrument zur Steuerung von Qualität, Personal und Finanzen.

Mein Leistungsversprechen: Konzepte, die Klarheit schaffen, die Entscheidungs- und Steuerungsfähigkeit der Leitung stärken und Ihre Organisation angesichts von Fachkräftemangel, Kostendruck und steigenden Qualitätsanforderungen zukunftsfähig ausrichten.


2. Ausgangslage und Anlass (Beispiele)

  • Neugründung und erforderliche Konzeptentwicklung
  • Überarbeitung bestehender Konzeption nach Träger- oder Leitungswechsel
  • Erfüllung gesetzlicher Anforderungen (z. B. Kinderschutz, Partizipation, SGB-Vorgaben)
  • Qualitätsentwicklung und Schärfung des Profils
  • Vereinheitlichung in Trägerverbünden

3. Ziel und Leistungen

Das Angebot zielt darauf ab, eine fachlich fundierte, rechtlich tragfähige und im Alltag gelebte Konzeption zu entwickeln, die:

  • Ihre Aufträge, Ziele und Werte klar beschreibt
  • Ihre Zielgruppen, Leistungen und Abläufe transparent darstellt
  • gesetzliche und fachliche Anforderungen erfüllt
  • von Leitung und Team mitgetragen und aktiv genutzt wird
  • als Steuerungsinstrument und Kommunikationsmittel dient
  • kontinuierliche Qualitätsentwicklung ermöglicht

4. Der Beratungsprozess in sechs detaillierten Phasen

Phase 1: Auftragsklärung & Zielvision

Zu Beginn klären wir in einem strukturierten Gespräch mit Geschäftsführung, Vorstand oder Einrichtungsleitung Anlass, Ziele und Erwartungen an die Konzeptarbeit und prüfen, wie sich diese mit den fachlichen und rechtlichen Anforderungen verbinden lassen.

Wir verständigen uns auf Zielgruppen, Beteiligungsumfang, Zeit- und Ressourcenrahmen sowie Rollen und Entscheidungswege, sodass ein klares Arbeitsbündnis und ein realistischer Projektzuschnitt entstehen.

Das Ergebnis dieser Phase ist ein kurzer Projektsteckbrief, der den weiteren Prozess in Phasen, Meilensteine und Verantwortlichkeiten gliedert und damit eine verlässliche Grundlage für mein Angebot, den Vertrag und die interne Kommunikation bildet.

Umfang:

  • 1 Präsenz- oder Onlinetermin

Phase 2: Bestandsaufnahme & Analyse 

Im zweiten Schritt erfassen wir systematisch den Ist-Stand Ihrer Einrichtung bzw. Ihres Angebots und gleichen ihn mit fachlichen und gesetzlichen Anforderungen ab.

Dazu verbinden wir die Auswertung vorhandener Unterlagen (z. B. Konzepte, Leitbilder, Qualitätsberichte), eine SWOT-Analyse sowie qualitative Interviews oder Gruppengespräche mit Leitung, Fachkräften und – je nach Setting – Eltern bzw. Klient:innen.

Ergänzend nutzen wir bei Bedarf Prozesslandkarten, um Abläufe, Zuständigkeiten und Schnittstellen sichtbar zu machen und sowohl Engpässe als auch Stärken klar herauszuarbeiten.

Das Ergebnis dieser Phase ist eine strukturierte Analyse mit zentralen Stärken, Entwicklungsbedarfen und Prioritäten, die als belastbare Grundlage für die weitere Konzeptentwicklung und Entscheidungen der Leitung dient.

Umfang:

  • Dokumentenanalyse und Auswertung
  • 4–6 Interviews/Gruppengespräche (vor Ort oder online)
  • Erstellung SWOT und ggf. Prozesslandkarte
  • Analysebericht und Präsentation gegenüber Steuerungsgruppe/Leitung

Phase 3: Partizipative Konzeptentwicklung 

Auf Basis der Analyseergebnisse gestalten wir die Konzeptentwicklung als partizipativen Prozess mit Leitung, Fachkräften und – je nach Kontext – auch mit Eltern, Kindern, Jugendlichen oder Klient:innen.

In moderierten Konzepttagen und Workshops werden Leitbild, Ziele, Handlungsfelder und zentrale Standards gemeinsam erarbeitet, priorisiert und in eine klare Struktur für das Konzept überführt.

Dabei achten wir darauf, unterschiedliche Perspektiven (Leitung, Team, Adressat:innen) einzubeziehen, gesetzliche Anforderungen z. B. zu Beteiligung, Kinderrechten und Beschwerde – sichtbar zu verankern und tragfähige Lösungen für den Einrichtungsalltag zu entwickeln.

Das Ergebnis dieser Phase ist ein abgestimmter Konzeptentwurf mit verständlich formulierten Grundsätzen, Zielen und Maßnahmen, der fachlich trägt, von den Beteiligten mitgetragen wird und als Grundlage für die weitere Ausarbeitung und Implementierung dient.

Umfang:

  • 2–3 Konzepttage (moderierte Workshops mit Fachkräften)
  • 1–2 ggf. separate Beteiligungs-Workshops (z. B. mit Eltern, Kindern, Nutzer:innen)
  • Dokumentation und Protokollierung der Ergebnisse
  • Erarbeitung eines Konzeptentwurfs

Phase 4: Praxisreflexion & Erprobung

In dieser Phase werden zentrale Elemente des neuen Konzepts gezielt im Alltag erprobt, um zu prüfen, wie sie sich in den bestehenden Strukturen, Abläufen und Teams bewähren.

Je nach Setting begleiten wir eine vereinbarte Pilotphase, in der ausgewählte Maßnahmen, Zuständigkeiten oder Verfahren testweise eingeführt und systematisch Rückmeldungen von Leitung, Fachkräften und – soweit möglich – Nutzer:innen eingeholt werden.

Die Ergebnisse dieser Praxisreflexion werten wir gemeinsam aus, identifizieren Stolpersteine und Gelingensbedingungen und justieren das Konzept so nach, dass es fachlich überzeugt und im Alltag realistisch umsetzbar ist.

Das Ergebnis dieser Phase ist ein praxiserprobtes, angepasstes Konzept mit klaren Empfehlungen zur weiteren Implementierung, das auf Erfahrungen aus der konkreten Einrichtungspraxis statt nur auf Theorie beruht.

Umfang:

  • Erprobungszeitraum: ca. 12 Wochen
  • 2–3 Feedback-Termine mit Steuerungsgruppe/Leitung
  • Auswertung Pilotphase und Nachjustierung des Konzepts

Phase 5: Dokumentation & Konzeptpapier

In Phase 5 werden die Ergebnisse der Analyse, der partizipativen Konzeptentwicklung und der Erprobung in einem klar strukturierten Konzeptpapier zusammengeführt.

Das Konzept beschreibt verständlich und nachvollziehbar Auftrag, Leitbild, Ziele, Zielgruppen, Angebote, Abläufe, Zuständigkeiten sowie Regelungen zu Qualität, Beteiligung, Kinderrechten und Schutz – so, dass Leitung, Teams, Trägergremien und externe Partner damit arbeiten können.

Gemeinsam mit Ihnen stimmen wir Aufbau, Umfang und Zielgruppen des Konzeptpapiers ab (z. B. Einrichtungs-, Fach- oder Trägerkonzeption) und erarbeiten eine Fassung, die sowohl fachlichen und rechtlichen Anforderungen genügt als auch für den Alltag Ihrer Einrichtung gut handhabbar ist.

Das Ergebnis dieser Phase ist ein fertiges, freigegebenes Konzeptdokument inklusive Management-Zusammenfassung und ggf. Anlagen (z. B. Prozessdarstellungen, Checklisten), das als verbindliche Grundlage für Praxis, Kommunikation und externe Prüfungen dient.

Umfang:

  • Erstellung Konzeptdokument
  • 2–3 Überarbeitungsschleifen mit Feedback-Einarbeitung
  • Finalisierung und Formatierung

Phase 6: Implementierung & Evaluation (optional, Unterstützung auf Anfrage)

In Phase 6 begleiten wir die Umsetzung des Konzepts in den Arbeitsalltag Ihrer Einrichtung und verankere zentrale Inhalte in Strukturen, Abläufen und Routinen.

Gemeinsam mit Leitung und Schlüsselpersonen planen wir konkrete Umsetzungsschritte und legen Verantwortlichkeiten, Zeitplan und Kommunikationswege fest, damit das Konzept zur gelebten Praxis wird.

Zur Sicherung der Wirksamkeit vereinbaren wir einfache Evaluationsformen wie Feedbackschleifen und Indikatoren zur Zielerreichung. Auf dieser Basis werden Erfahrungen reflektiert und das Konzept bei Bedarf nachgeschärft.

Diese Phase kann optional hinzugebucht werden (z. B. zusätzliche 2–4 Termine über 3–6 Monate).

5. Methoden-Koffer (Auszug)

  • Dokumentenanalyse: Sichtung und Analyse bestehender Unterlagen
  • SWOT-Analyse: Strukturierte Erfassung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken
  • Qualitative Interviews: Systematische Erfassung von Stakeholder-Perspektiven
  • Prozesslandkarten: Visualisierung von Abläufen und Schnittstellen
  • Moderierte Workshops: Partizipative Erarbeitung von Inhalten
  • Beteiligungsformate: Zielgruppenspezifische Methoden (Kinder, Eltern, Klient:innen)
  • Evaluationstools: Einfache Feedback-Verfahren zur Praxisüberprüfung

6. Leistungsumfang und Leistungen

Leistungen:

  • Moderation aller Termine und Workshops
  • Dokumentenanalyse und Datenauswertung
  • Erstellung von Analysebericht, Konzeptentwurf und Finaldokument
  • Fachliche Begleitung und Beratung
  • Kommunikation mit Auftraggeber:in und Steuerungsgruppe

Leistungen der Auftraggeber:in:

  • Bereitstellung von Dokumenten
  • Terminplanung und Einladung der Beteiligten
  • Teilnahme von Leitung und Schlüsselpersonen
  • Kurzfristige Rückmeldungen zu Entwürfen
  • Abschließende Freigabe

Nicht enthalten:

  • Druck und Produktion
  • Schulungen oder Team-Coaching (optional zubuchbar)
  • Begleitung zur externen Qualitätsprüfung

7. Zeitrahmen und Meilensteine

  • Auftragsklärung & Projektsteckbrief
  • Bestandsaufnahme & Analyse (inkl. Präsentation)
  • Partizipative Konzeptentwicklung & Entwurf
  • Praxisreflexion & Erprobung (inkl. Nachjustierung)
  • Dokumentation & Finalisierung (Finales Konzeptdokument)

8. Honorar und Bedingungen

Gesamthonorar: Individuelle Kalkulation je nach Umfang und Einrichtungsgröße.

Kostenplanung:

  • Aufwand Beraterin: Honorar nach Tagessatz oder Pauschale
  • Nebenkosten: Fahrtkosten und Übernachtung werden separat berechnet

Leistungsabweichungen: Sollten sich Umfang oder Standortanzahl während des Prozesses wesentlich ändern, wird das Honorar nach rechtzeitiger Abstimmung angepasst.


9. Rahmenbedingungen und Voraussetzungen

  • Verbindliches Commitment der Leitung
  • Teambeteiligung: Freistellung für vereinbarte Termine
  • Kommunikation: Rückmeldungen erfolgen zeitnah (max. 1 Woche)
  • Ressourcenplanung: Bereitstellung von Räumlichkeiten
  • Offenheit für Partizipation: Fokus auf ein praxistaugliches Konzept